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Chronik der Erinnerungen - Der Akkordeon-Club "Kurpfalz" von 1952 - 20111952 - Acht Musiker fingen unter Musiklehrer Heinz Müller, Wiesloch an, der es verstand, den Spaß am gemeinsamen Musizieren und Üben zu fördern. Für die jungen Akkordeonspieler, die alle keine Vollblutmusiker waren, sonder einfach Spaß an der Musik hatten, war die Probe eine willkommene Gelegenheit, einmal in der Woche auszugehen. Das erste Repertoire kostete ein Jahr Schweißtropfen, doch der sich einstellende Erfolg entschädigte für alles.
Durch den Beitritt in den Deutschen Harmonika-Verband im Jahre 1953 bekam die Gruppe einen offiziellen Charakter. Bereits in diesem Jahr wurde das erste Wertungsspielen in Mannheim-Rheinau bestritten. Die Note "Gut" war ein stolzer Erfolg für die Anfänger. Die Übungsstunden in den Anfangsjahren wurden im Nebenzimmer des früheren Gasthauses "Zur Eintracht" abgehalten. Pro Abend mußte jeweils der Beitrag von zwei Deutschen Mark aus der schmalen Vereinskasse erbracht werden. In den folgenden Jahren war eine rege Aktivität des jungen "Orchester-Müller" zu verzeichnen. In Zusammenarbeit mit einem Conferencier und einer Sängerin wurden Konzerte und bunte Abende in Frauenweiler, Tairnbach, Rauenberg und Wiesloch veranstaltet. Höhen und Tiefen wechselten sich bis zum Jahre 1958 ab, wobei in all den Jahren immer wieder zwei Musikstücke, das Präludium und die Ouvertüre von Curt Mahr, zu den Lieblingsvorträgen bei öffentlichen Auftritten gehörten. Der Gründer und bisherige musikalische Leiter Heinz Müller war in diesen Jahren auch der Organisator des Clubs. Im Jahre 1962 gesellte sich zu den durchweg jungen Spielern das Ehepaar Richter als rhythmische Verstärkung (Gitarre und Mandoline) hinzu. Das Orchester erzielte damit ein neues vorteilhaftes Klangbild. Gemeinsam mit Heinz Müller übernahm das Ehepaar Richter in den folgenden Jahren die Führung und Organisation. Da die Spieler jeweils aus dem Schülerkreis von Musiklehrer Müller kamen, gab es keinerlei Nachwuchsprobleme. Nachteilig wirkte sich jedoch aus, daß nach Ende des Unterrichts auch der Austritt aus dem Orchester erfolgte. So kam es, daß bis Anfang der 70er Jahre ein reger Wechsel innerhalb der Gruppe stattfand. Nicht weniger als 80 Spieler waren es, die bis heute aktiv mitwirkten. Zwischenzeitlich zog man mit dem Proberaum in den Musiksaal der Gerbersruhschule. 1969 begann ein neuer Abschnitt im Vereinsleben. Die Besitzerin des Hotel "Pfalz", Lydia Meier, stellte in dankenswerter Weise den hauseigenen Saal für das regelmäßige Proben kostenlos zur Verfügung. Die Geselligkeit erreichte dadurch einen Höhepunkt, was sich äußerst positiv auf die Spieler auswirkte. Der Kontakt untereinander wurde verstärkt, und es bildete sich eine gute Kameradschaft. Maßgeblich daran beteiligt war dabei Rolf Schmidt, der in den Jahren 1972-1974 den Vorsitz übernahm. Mittels einer Vorfinanzierung durch Rolf Schmidt war es dem Verein bereits Jahre vorher möglich, einen Bassverstärker anzuschaffen. Durch den Einsatz von Zeit und Geld einiger Spieler wurde zusätzlich ein Schlagzeug angeschafft. Mit Auftritten bei verschiedenen Feierlichkeiten Faschingsveranstaltungen spielte man das notwendige Kapital Mark für Mark zusammen. Im Jahre 1974 wurde auf Anregung von Heinz Müller eine Vorstandschaft mit erstem und zweitem Vorsitzenden, Schriftführer und Kassenwart gewählt. Im Juni des gleichen Jahres verstarb der musikalische Leiter und Gründer Heinz Müller überraschend nach kurzer Krankheit - eine Ära war zu Ende. Übergangsweise übernahm Hatto Zeidler die musikalische Leitung bis man einen neuen Dirigenten gefunden hatte. Man stand vor einem Problem: Wie sollte ein Dirigent finanziert werden? Um dieses zu lösen, beschloß der Verein, passive, fördernde Mitglieder zu werben, die sich in den Verwandten- und Bekanntenkreisen finden ließen. Als erster bezahlter Dirigent wurde der damalige Student der Zahnmedizin, Manfred Kumle, verpflichtet. Mit diesem Mann wurde ein brillianter Akkordeonsolist und Pädagoge gewonnen, der es verstand, die Spieler zu inspirieren und mitzureißen. Innerhalb eines Jahres brachte er das Orchester zu neuen ungewöhnlichen Leistungen. Erwähnenswert ist hier das erste öffentliche Konzert anläßlich des einjährigen Todestages von Musiklehrer Müller, ebenso das Konzert im PLK Wiesloch und die Winterfeier des mittlerweile umgetauften "Akkordeon Club „Kurpfalz". Aus beruflichen Gründen dauerte das Gastspiel des Dirigenten jedoch nur ein Jahr. Wieder war man auf der Suche, und wieder sprang ein Mann in die Presche, Hatto Zeidler! Trotz Zeitmangel und beruflichem Engagement wurde aus dem "Helfer in der Not“ ein Dirigent auf Zeit, von 1975 bis Ende 1979.Viele Auftritte und Veranstaltungen wurden durch seine lockere Art und sein musikalisches Allgemeinwissen zu Höhepunkten im Vereinsleben. Kennzeichnend für diese Zeit ist nach wie vor die gute Kameradschaft zwischen den Spielern, dem Dirigenten, der Vorstandschaft und den passiven Mitgliedern. Zeltaufenthalte, musikalische Veranstaltungen, Wanderungen und arbeitsreiche Einsätze bei "Wein und Markt" sind Zeugen des regen Vereinslebens. 1976 entschloß man sich zur Nachwuchswerbung. In einer und Werbeaktion wurden 16 Akkordeonschüler der Musikschule Wiesloch und der Akkordeonschule Leni Zirkel für das gemeinsame Orchesterspiel gewonnen. Die Leitung des Nachwuchses übernahm Franz Hirth. Nach einem Ausleseprozeß konnten im Jahre 1979 sechs Spieler in das 1.Orchester übernommen werden. Ein stolzer Erfolg! Im Jahre 1977 war es wieder einmal soweit ... das bisherige Probelokal wurde verkauft und sollte abgerissen werden. Es begann eine neue Suche eines Übungslokals. In dankenswerter Weise wurde von der Stadt Wiesloch ein schöner Raum im Jugendkeller des Kulturhauses Wiesloch zu Verfügung gestellt. Die Erfolge des Clubs wurden 1979 in einer Großveranstalung erstmals nach außen hin sichtbar. 15 Akkordeonorchester mit weit über 300 Spielern waren einer Einladung "Akkordeontreff beim Wein" gefolgt. Ungewöhnliches für Wiesloch. Ein regelrechtes Komponistenfieber überfiel die Aktiven im Jahr 1979, als anläßlich des Wieslocher Winzerfestes ein Komponistenwettstreit ausgeschrieben war. Nicht weniger als sieben Mitglieder des ACK konnten sich unter den ersten 10 plazieren, als erfolgreichster Manfred Strecker, der den 2.Platz belegen konnte. In diesem Jahr wurde auf Anregung einiger Aktiven ein Ensemble, das sich aus den damaligen Stimmführern zusammensetzte, gebildet und in den nachfolgenden Jahren jeweils zu besonderen Anlässen ins Leben gerufen. Dem Wunsch Hatto Zeidlers entsprechend, suchte und fand man gemeinschaftlich einen neuen musikalischen Leiter. Zur Winterfeier 1979 wurde Hatto Zeidler verabschiedet und gleichzeitig der neue Dirigent Klaus Stassen in sein neues Amt eingeführt, der selbst auf langjährige Spielererfahrung und Dirigententätigkeit zurückblicken konnte. Seine ruhige und ausgeglichene Art ließ eine andauernde und zufriedenstellende Zusammenarbeit vorhersehen. Die nächsten neun Jahre gemeinsamen Wirkens brachten Höhen und Tiefen in der Vereinsgeschichte. Mit dem Dirigentenwechsel wurde wiederum eine Werbung um Nachwuchs durchgeführt, und unter der Leitung von Petra Jurkewitz (damals noch Heinze) begann ein neues Jugendorchester mit 12 Spielern. Sieben konnten davon später in das 1.Orchester übernommen werden, von denen noch heute fünf zum festen Spielerkader gehören. 1982 bis 1984 wurde diese Nachwuchsgruppe von Klaus Stassen geleitet. Es würde ein Buch füllen, wollte man alle Auftritte und Unternehmungen aufführen, die im Laufe dieser Jahre stattfanden. Nennenswert in diesem Zusammenhang ist das 1981 durchgeführte 4-tägige Freizeitseminar in Herrenwies im Schwarzwald. Das dabei erarbeitete Wertungsstück "Schwäbische Skizzen" brachte dem Verein bei den Mannheimer Stadtmeisterschaften in der Hauptstufe die Note "Sehr gut“ ein. Die Kameradschaftspflege wurde in all den Jahren sehr groß geschrieben. Durch gemeinsame Ausflüge, Aufenthalte, Konzerte, Grillabende und Weihnachtsfeiern in und um Wiesloch wurde ein Zusammenhalt geschmiedet, der das Jahr 1982 zu einem wirklichen Jubiläumsjahr werden ließ. Das 30-jährige Vereinsjubiläum wurde mit einem Konzert in der Stadthalle Wiesloch festlich begangen. Vor einem restlos ausverkauften Haus zogen alle Mitwirkende sämtliche Register ihres Könnens. Mittlerweile konnte der Verein auf 27 aktive Mitspieler, zum Teil mit langjährigem Wirken, blicken. Als Zusatzveranstaltung zum Jubiläum wurde zu einem "Abend der Harmonika" ins evangelische Gemeindehaus geladen, der von drei befreundeten Gastorchestern bestritten wurde. Im Jahre 1983 wurde auf Vorschlag und Beschluß der Generalversammlung der Verein beim Amtsgericht Wiesloch ins Vereinsregister eingetragen und trägt seitdem die Bezeichnung "Akkordeon Club Kurpfalz Wiesloch e.V.". In diesem Jahr konnten auch mehrere Erfolge bei Wertungsspielen erzielt werden: Beim Bezirkswertungsspielen in Heidelberg wurde mit dem Stück "Marionetten" und der Note 11 ausgezeichnet" ein 1. Platz belegt. In Untergrombach mit dem gleichen Stück ein Woche später erhielt man nur die Note "sehr gut". Stolze Erfolge in der Hauptstufe, dennoch nach den intensiven Proben manchmal enttäuschend. Eine der wohl schönsten Winterfeiern wurde als krönender Abschluß des Jahres 1983 zusammen mit der Tanzformation "Schwarz-Gold" Wiesloch und dem Folklorechor "Sunrise" in der Stadthalle Wiesloch gefeiert. 1985 wurde das Nachwuchsorchester von Monika Schirner übernommen. Gemeinschaftliche Veranstaltungen mit Nachwuchs- und Hauptorchester waren immer das Bindeglied zwischen den beiden Teilen des Vereins. Neben Sportveranstaltungen, Faschingsauftritten,Teilnahme an Umzügen und Stadtmeisterschaften ist immer wieder "Wein und Markt eine Großveranstaltung,die den ganzen Einsatz der Mitglieder erfordert.
Mit dem 1.Kirchenkonzert im Dezember 1985 in der Laurentiuskirche Wiesloch brachte der Verein vor staunendem und ergriffenem Publikum gehobenere sakrale Konzertliteratur zu Gehör. Nach diesem großen Erfolg wurde das Konzert in Rauenberg im März 1986 wiederholt und wiederum ein Erfolg. In den Folgejahren reihten sich zahlreiche schöne Veranstaltungen aneinander, aber irgendwie kam die musikalische Leistungsfähigkeit im Verein zum Stillstand. Der musikalische Vorwärtstrend brach ab, und der Leistungswille der Aktiven war versiegt. Als Ersatzhandlung stellte sich eine verstärkte Kreativität in der Gestaltung von Bühnendekorationen und Programmgestaltungen für die alljährlichen Winterfeiern ein, so daß allein deshalb unvergeßliche Aufführungen gelangen. In Erinnerung gerufen seien 1986 der "Wiener Abend" und 1987 "Von den Rocky Mountains bis zu den Anden" sowie die Gestaltung unserer Bude bei "Wein und MarkC als Ritterburg im Jahre 1988. jedoch in der Hauptsache, der Musik, fand man keinen musikalischen Nenner. Deshalb entschloß man sich nach fast neun Jahren gemeinsamen Weges, in beiderseitigem Einvernehmen, im Oktober 1988 zur Trennung vom bisherigen Dirigenten Klaus Stassen. Unter zwei in Betracht kommenden Interesssenten wählte man nach Jeweiligen Schnupperproben Klaus- Jürgen Walter, der bereits langjährige Erfahrung in der Orchesterleitung nachweisen konnte, zum neuen musikalischen Leiter. Die Vorstandschaft versprach sich durch den Wechsel neue Impulse für das etwas malade Orchester. Durch den damaligen labilen Probebesuch war bei den wenigen verbliebenen Spielern ein gewisser Frust eingetreten, den es zu überwinden galt. Und er wurde überwunden: Nach anfänglichem Beschnuppern wurde aus dem Häuflein wieder ein richtiger Haufen. Nach einem Jahr intensiver Arbeit konnte zur Winterfeier 1990 das Publikum mit einem Repertoire überrascht werden, das alle von den Stühlen riss. Erstmals wurde dabei auch das von Walter seit 1989 geleitete Ensemble vorgestellt, das sich auf schwierigste Akkordeonliteratur eingelassen hatte und diese mit Bravour bewältigte. Frühere Traditionen wurden wieder aufgegriffen und Freizeitseminare durchgeführt, wobei man sich entschloß, zukünftig wieder mit Konzerten aufzuwarten. Das Kurkonzert in Bad Schönborn war der erste Schritt in Richtung früherer Erfolge. Mit der Winterfeier 1990 wechselte das Orchester spieltechnisch von der Haupt- in die Oberstufe. Bei den Mannheimer Stadtmeisterschaften im Juni 1991 konnte das Orchester nach genau 38 Jahren in der gleichen Stadt mit dem "Florentinischen Konzert" in der Oberstufe die Note "sehr gut erspielen. Der Höhepunkt des Clubs ?
1992 wurden in Anbetracht des 40jährigen Bestehens ehemalige Akkordeonspieler, zum Teil der ersten Stunde, zur Mitwirkung in einem "Ehemaligen-Orchester" animiert. Bedenkt man, daß einige vor über 30 Jahren letztmals im Orchester des heutigen ACK mitgewirkt haben, so war diese Aktion ein voller Erfolg. 15 Ehemalige sind bereit, frühere Zeiten gemeinsam neu aufleben zu lassen und mit Dirigent Klaus-Jürgen Walter einen Beitrag zum Jubiläum zu leisten. Wahrlich ein gutes Zeichen für die Zukunft. 40 Akkordeonspieler und 15 Ehemalige werden mit dem musikalischen Leiter Klaus-Jürgen Walter den Grundstein für hoffentlich viel weitere Jahre Vereinsgeschichte legen.
- Diese Chronik wurde vom verstorbenen Ehrenvorstand Franz Hirth verfasst - 50. Jubiläumsjahr 2002 Konzert des Weltmeisters der chromatischen Mundharmonika Yasuo Watani am 9. Juni 2002
Yasuo Watani, Weltmeister der chromatischen Mundharmonika 1989, mit einem Galakonzert zusammen mit seiner Frau am Klavier. Ein einmaliger Kunstgenuß für Freunde der klassischen und populären Musik, gespielt auf der Mundharmonika in unnachahmlicher Virtuosität des Künstlers aus Japan. Watani lehrt am Konservatorium in Trossigen und gibt Gastspiele in aller Welt. Am 3. Oktober 2002 um 20.00 Uhr gastierte das Pawel-Smirnow-Orchester aus St. Petersburg, Russland auf seiner Europa-Tournee im Kultur- und Veranstaltungszentrum Palatin in Wiesloch. Das Pawel Smirnow Orchester der Bajan- und Akkordeonvirtuosen von Sankt Petersburg wurde 1943 während der schweren Kriegsjahre in dem von der deutschen Wehrmacht eingekesselten Leningrad von Pawel Iwanowitsch Smirnow gegründet. Das Ziel, durch die Musik Impulse von Freude und Hoffnung zu verbreiten, hat das Orchester weltweit erfüllt. In allen Staaten des ehemaligen Ostblocks, in Westafrika, Mittelamerika, Indien und Japan konzertierte das Orchester mit großem Erfolg und wirkte in den Kulturprogrammen der XX.Olympischen Spiele in München, der XXI. Spiele in Montreal und in den XXII. Spielen in Moskau mit. Allein achtmal erhielt das Orchester den ersten Preis in nationalen und internationalen Wettbewerben. Außerdem wurde ihm der "Preis der Jugend" Rußlands und - was in Rußland eine ganz seltene Auszeichnung ist - 1991 der Name seines Gründers Pawel I. Smirnow zuerkannt. Wo immer das inzwischen weltbekannte Pawel Smirnow Orchester auf Tournee geht, reist es als Botschafter des Friedens und der kulturellen Verständigung. In der Musik der hochvirtuosen Bajan- und Akkordeonspieler spiegelt sich ohne jedes falsche Pathos die "Seele Rußlands" wieder, jener ureigene Volkston, der jenseits aller politischen Ideologien von der Würde der menschlichen Kultur zeugt. Schon immer waren hervorragende Musiker Rußlands Mitglieder des Orchesters. Pawel I. Smirnow hat eine ganze Gneration großer Musiker ausgebildet, Staatspreisträger und weltbekannte Komponisten wie z.b. W. Fedosejew, A. Belajew, F. Jarwi, L. Andronow und viele andere. Dimitrie Schostakowitsch und Aram Chatschaturioan engagierten sich für dieses phantastische Orchester.
Jubiläumskonzert des Akkordeon-Clubs am 24. November 2002
Das Jahr 2006 war überschattet vom unerwarteten Tod des Ehrenvorsitzenden Franz Hirth.
In jungen Jahren schon bekam Franz ein Akkordeon geschenkt, das er sich als Autodidakt selbst beibrachte. Nachdem er auch seinen Söhnen die Liebe zur Musik erfolgreich vermitteln konnte übernahm er 1974 die Akkordeongruppe Müller als Vereinsvorsitzender. 25 Jahre leitete er die Geschicke des Akkordeonorchesters aus Wiesloch und war hierbei immer bestrebt, möglichst viele junge und alte Spieler in seinen Verein zu integrieren und in der Gemeinschaft musizieren zu sehen. Nachdem er die Vereinsführung des Akkordeon Club aus Wiesloch 1999 in jüngere Hände übergeben hatte übernahm Franz den Vorsitz des "Deutschen Harmonika Verbandes Bezirk Rhein-Neckar Odenwald" und prägte auch dieser überregionalen Bewegung seinen Stempel auf: Gemeinschaftlich musizieren mit Liebe und Spaß - egal ob jung oder alt! |













